Die „Hohe Schrecke“ liegt am Nordrand des Thüringer Beckens, an der Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Seit 2009 werden dort im Rahmen eines Naturschutzgroßprojekts auf einer Gesamtfläche von 15.000 Hektar Naturschutz und Regionalentwicklung miteinander verknüpft. Im rund 7.000 Hektar großen Wald, dem sogenannten Kerngebiet, wird der besondere naturschutzfachliche Wert erhalten und verbessert. Um den Wald herum liegt das Projektgebiet. Hier werden regionale Wertschöpfungsketten entwickelt – von der nachhaltigen Energiegewinnung über regionale Produkte bis zum sanften Tourismus.
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Projekt.



Im Juni endet die Planungsphase des Naturschutzgroßprojektes. Projektleiter Adrian Johst stellt sich den Fragen zur Zukunft des Vorhabens.
Mehr als 300 Seiten Papier umfasst der Pflege- und Entwicklungsplan zum Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke. Das umfangreiche Planwerk wurde am 25. April den Mitgliedern der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe vorgestellt – und stieß auf viel Anerkennung und Zustimmung.
Eine Bewerbung für die Förderung seiner Projektidee steht jedem offen. Wesentliche Voraussetzung ist, das Vorhaben muss im Projektgebiet umgesetzt werden oder überwiegend innerhalb dieses Gebietes zum Tragen kommen.
Seit Jahren steht der Bahnhof Donndorf leer. Das denkmalgeschützte Gebäude verfällt zusehends – aber noch ist die Substanz ausbaufähig. Maik Rahaus steht kurz vor dem Kauf der Immobilie...
Die Republik hat einen neuen Präsidenten – und die Hohe Schrecke darf sich im Park seines Amtssitzes präsentieren.
Ein gutes Bier braucht klares Wasser. Das ist auch der Brauerei Lübz bewusst, und deshalb setzt sie sich für Naturschutz ein. Auch in der Hohen Schrecke.
Am 23. Januar 2012 wurde auf Schloss Beichlingen der Verkauf von knapp 600 Hektar Waldfläche der Familie von Werthern an die Hatzfeldt-Wildenburg’sche Forstverwaltung besiegelt.
Auf rund 1.750 Hektar soll der Wald ohne Zutun des Menschen wachsen dürfen – so beispielsweise im Wiegental. Bis Ende 2012 soll entschieden sein, wo diese Wildnisflächen liegen werden.
Als erstes Arbeitsgremium des Naturschutzgroprojektes wurde noch 2010 ein Arbeitskreis Waldbau etabliert. In ihm trafen sich Forstleute, Naturschützer, Behördenvertreter, Kommunen und Privatwaldbesitzer.


